"Heiraths-Antrag"

„Was lässt sich also hier nicht vom Menschen erwarten, der bald geigen muss wie man tanzt und bald tanzen wie man geigt und der doch so tausendfältig tanzt und geigt.“

(Chr. Liechtenberg im „Göttinger Taschen Calender, 1781: Heirathsanträge)

Nach dem Vorbild der  Göttinger Taschen Calender begeben sich die Charaktere dieses Stückes auf die Suche nach der neuen Natürlichkeit des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Es ist ein Spiel mit gewöhnlichen Kuriositäten und ungewöhnlicher Schlichtheit, eine Gratwanderung zwischen Tugend und Laster: Die Gesellschaft ist im Umbruch.

Illustrationen:

Daniel Chodowiecki: "Heiraths Antrag des Dichters", "Heiraths Antrag des Windbeutels" (aus: Göttinger Taschen Calender, 1781)

William Hogarth: "Mariage à-la-mode" (1745)

Idee, Konzept, Tanz: Pia Brocza, Alexander Fischer

Choreographie: R.A.Feuillet, P. Brocza, A. Fischer

Musik : Jean-Philippe Rameau, aus « Sibaris » (1753)

Aufgeführt am 21. Mai 2008 beim 2. Rothenfelser Tanzsymposion (D)

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